Warum sind „Identitäre“ Faschistinnen und Faschisten?

In der Traditionslinie von Faschisten

„Die Identitären“ stehen – wie sie selbst sagen – in der Tradition der so genannten „Konservativen Revolution“, dies ist eine Sammelbezeichnung für politische Theoretiker der 1920er Jahre, welche vor allem auszeichnete, dem Liberalismus feindlich gegenüber zu stehen. Schon damals in den 1920er Jahren wurde diese Bezeichnung als irreführend bezeichnet und diese Autoren von zeitgenössischen Wissenschaftler_innen als faschistisch eingestuft. Zwar grenzten sie sich vom Nationalsozialismus ab, aber vertraten durchaus Positionen eines völkischen Rassismus, Nationalismus und waren dem Führerprinzip nicht abgeneigt.

Masse statt Klasse

Faschistische Gruppierungen verstehen sich als Massenbewegungen des Volkes und wollen sich als solche darstellen. Auch wenn sie dies längst nicht sind, ist dies zumindest der eigene Anspruch. Als weiteres Merkmal lässt sich außerdem die betonte Abgrenzung von „links“ und „rechts“ ausmachen. Eine Argumentation, welche „die Identitären“ auch ganz klar für sich beanspruchen.

Kurz zusammengefasst sind „die Identitären“ faschistisch, weil sie:

  • in Tradition zur faschistischen „Konservativen Revolution“ stehen
  • einen Kultur-Rassismus vertreten, welcher dem völkischen Rassismus nahesteht
  • sich als Masssenbewegung inszenieren wollen
  • dem Nationalismus und Führerprinzip nicht abgeneigt gegenüber sehen

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