AfD hofiert Pegida – Innenminister besorgt

Kritisch wertet Innenminister Lorenz Caffier (CDU) zwei Veranstaltungen der Landes-AfD mit Vertretern von Pegida Dresden und Islamkritiker Michael Stürzenberger.

Das Trio durfte in Neubrandenburg und Schwerin bei offiziellen AfD-Terminen Botschaften zum Besten geben. Dass die AfD mit Stürzenberger ausgerechnet den bekanntesten Islamfeind Bayerns, im Visier des Verfassungsschutzes, zu Gast hatte, sei „äußerst bedenklich“. Stürzenberger zog kräftig vom Leder, nannte den Islam eine „faschistische Machtideologie“, die jeden unterwerfen würde, wenn sie denn könnte. Gäste der AfD waren auch Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz von der „Pegida-Wutbewegung“ (Caffier). Eine Annäherung an Pegida sei „überfällig“, sagte AfD-Landtagsabgeordneter Christoph Grimm.

Experten sehen die Treffen als Beleg einer weiteren Radikalisierung der Landes-AfD. Die Partei sei „offen rassistisch“ und lehne die Demokratie ab, sagt Politikwissenschaftler Carsten Koschmieder. Seiten 2, 3 und 5

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Ostsee-Zeitung vom 20.02.2018

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