AfD demonstriert gegen vermeintliche Islamisierung

Rostock. Mehrere Hundert Anhänger der AfD haben am Montag in Rostock gegen eine vermeintliche Islamisierung des Stadtteils Evershagen demonstriert. Nach Polizeiangaben versammelten sich dort rund 600  Anhänger der Partei und rund 900 Gegendemonstranten. Das Motto mehrerer Gegenkundgebungen lautete „Rostock für alle“.

Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort, darunter zwei Wasserwerfer, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Zahlreiche Häuserlücken und Durchgänge in dem verwinkelten Neubau-Viertel Evershagen waren versperrt worden. Trotzdem entstanden immer wieder turbulente Szenen, als es Gruppen von Gegendemonstranten gelang, direkt an die AfD-Demonstration heran zu kommen.

Die AfD protestierte dagegen, dass ein Gebäude in dem Stadtteil als muslimischer Gebetsraum genutzt wird. Allerdings sei diese Nutzung schon lange nicht mehr in Planung, sagte ein Stadtsprecher. Auf einer Zwischenkundgebung sprach der AfD-Landtagsabgeordnete Ralph Weber. Der Islam bedeute Unterwerfung, was man niemals zulassen werde, sagte er.

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Nordkurier vom 13.03.2018

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