AfD gegen linke Gewalt

Demo nach Attacke auf Politiker

Stadtmitte. Etwa 30 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) haben am Freitag in Rostock gegen linke Gewalt demonstriert. Sie versammelten sich ab 15 Uhr auf dem Neuen Markt. Etwa 200 Gegendemonstranten und Schaulustige waren ebenfalls vor Ort. Die Polizei sicherte die Kundgebung mit mehreren Fahrzeugen und rund 125 Einsatzkräften ab.

Zu der Demonstration hatte der Rostocker AfD-Kreisverband aufgerufen. Hintergrund ist der Angriff auf den Bremer AfD-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz (66) am Montagabend. Am Donnerstag war zudem bekannt geworden, dass Unbekannte den Briefkasten von AfD-Mann Stephan Reuken in Greifswald gesprengt haben. Im sächsischen Döbeln war ein Sprengsatz vor einem AfD-Büro explodiert.

„Anschläge auf Bürgerbüros und Mitglieder der AfD häufen sich (…). Lasst uns zusammen am Freitag in Rostock ein Zeichen gegen Gewalt setzen“, hieß es in einem Aufruf der AfD. Zudem verwies die Partei auf die Städtepartnerschaft zwischen Rostock und Bremen.

Unter die AfD-Anhänger auf dem Neuen Markt in Rostock mischte sich auch Holger Arppe. Die AfD hatte den früheren Parteisprecher nach Bekanntwerden von Gewaltaufrufen im Internet rausgeworfen. Arppe bestritt die Urheberschaft und hatte sich juristisch gegen den Rauswurf gewehrt.

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Ostsee-Zeitung-Rostock vom 12.01.2019

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