Politische Ausrichtung und Ziele der „Identitären“

Die „Identitären“ und ihre Ideologien folgen dem Konzept des Ethnopluralismus, der besagt, dass eine kulturelle „Reinhaltung“ notwendig ist. Anders als im dritten Reich, beziehen sie sich dabei aber nicht auf biologische Abstammung, sondern allein auf die Zugehörigkeit der „Ethnien“. Eine „fremde“ Kultur oder Gesellschaft bedroht damit aus ihrer Sicht die „Europäische Identität“. Deshalb ist eines ihrer Ziele die Verhinderung des – in ihren Augen – stattfindenden „großen Austauschs“.

Hinter ihrer neofaschistischen Ideologie verbergen sich aber sozialdarwinistische Sichtweisen und ein ganz klar zu erkennender Rassismus. Oft wird hierbei aber über „Rassismus ohne Rassen“ gesprochen, da die „Identitären“ ganz bewusst das Wort Rasse meiden und statt dessen Worte wie „Kultur“, „Ethnie“, „Volk“ oder „Nation“ verwenden. Die Identitären fordern eine Bewahrung der ethnokulturellen Identität als Grundkonsens der Gesellschaft und sehen damit jede Form von „fremder“ Kultur als Feind. Darüber hinnaus haben sie ein stark biologitisches Geschlechterbild mit starren Männer- und Frauenrollen, trotzdem probieren sie daen Schein einer emanzipatorischen „Bewegeung“ aufrecht zu erhalten. Sie versuchen eine hippe, moderne Aussendarstellung zu bewahren, bezeichnen sich als 0% rassistisch, stellen sich als die Beschützer „ihrer“ Frauen dar und betonen das sie die letzte Generation seien die die Überfremdung Europas verhindern kann. Sie werden vom Verfassungsschutz beobachtet und ganz klar als eine gewaltbereite Rechtsradikale Gruppe eingeordnet.

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