Kategorie: Presseschau

Hier sind diverse Artikel und Presseveröffentlichungen zu den „Identitären“, ihren Verknüpfungen zur AfD und ihren Aktivitäten gesammelt.

Hunderte Greifswalder stellen sich AfD-Demo in den Weg

Proteste gegen 250 demonstrierende Rechtspopulisten verlaufen friedlich

Greifswald. Die AfD-Demonstration in der Greifswalder Innenstadt sorgte am Sonnabend für einen breiten Gegenprotest. Die 250 Anhänger der rechtspopulistischen AfD trafen nach Polizeiangaben auf etwa fünfmal so viele Gegendemonstranten. Die Veranstalter gehen sogar von 1500 Teilnehmern der fünf angemeldeten Protestaktionen aus. Die AfD-Demo konnte wegen mehrerer Sitzblockaden nicht ihre geplante Route nehmen, sondern wurde von der Polizei zweimal umgeleitet. Weiterlesen

AfD scheitert mit Moschee-Ablehnung

So turbulent ging es lange nicht mehr zu im Rathaus: Die Stadtvertreter wurden gestern Abend schon vor der Tür von etwa 30 Demonstranten mit Rasseln und Plakaten mit der Aufschrift „Moschee ne“ empfangen. Denn auf der Tagesordnung der Kommunalpolitiker stand ein Antrag der drei AfD-Stadtvertreter, der ein Verbot des Verkaufs städtischer Grundstücke und Liegenschaften an den Islamischen Bund vorsah. Weiterlesen

Pressemitteilung: Auszug der Identitären Bundeszentrale

Erfolgsmeldung aus Rostock: Die Initiative „Résistance – Keine Identitären Zentrale in Rostock“ hat nach gut 2 Jahren ihr Ziel erreicht: Die Bundeszentrale der Identitären macht dicht. „Unser langer Atem zahlt sich aus“, sagt Martin Lichterfelde, Pressesprecher der Initiative „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“, freudig. Ende 2016 entstand in Rostock das strukturelle und organisatorische Zentrum der Bundesidentitären. Auf 100qm zentrumsnaher Büroetage wurde für den Bundesverband die Mitglieder- und Strukturverwaltung, Kampagnenplanung und der vereinseigene Versandhandel „IBLaden“ betrieben. Ein Blick auf zentrale Internetseiten der Identitären zeigt die Adresse des rechten Hauptquartiers: Graf Schack Straße 7. Doch am vergangen Wochenende wurde dem vorläufig ein Ende gesetzt: „Wir haben reges Auszugstreiben beobachtet.“, erklärt Lichterfelde.
Seit 2016 beschäftigt sich die Initiative mit den Identitären in der Hansestadt und den bundesweiten Verstrickungen der Rostocker Kader. Nach umfangreicher inhaltlicher und struktureller Aufarbeitung, nahm die Initiative im Frühjahr diesen Jahres besonders die identitäre Bundeszentrale in den Blick. „Wir haben immer wieder auf die Gefahren der Identitären, ihren strukturellen und personellen Überschneidungen zur AfD und der zentralen, strukturgebenden Rolle der Rostocker Kader im bundesweiten Kontext hingewiesen.“, klärt Lichterfelde. Auch ein offener Brief, getragen von über 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Landtagsabgeordneten und Kommunalpolitikern, der die Vermietung der Büroetage aufforderte, den Mietvertrag mit der rechten Organisation aufzukündigen, wurde veröffentlicht. Im April 2018 beteiligten sich 1000 Rostockerinnen und Rostocker an einer Demonstration gegen die identitäre Bundeszentrale.
„Der zivilgesellschaftliche Druck und der Druck von der Straße waren enorm. Wir haben es ermöglicht, dass es die Bundeszentrale an diesem Standort vorerst nicht mehr gibt. Das ist ein großer Erfolg“, versichert der Pressesprecher. Gleichzeitig zeigt sich Lichterfelde jedoch auch besorgt. Man müsse wachsam bleiben und die Struktur weiterhin genau beobachten, ebenso, ob und wie sich nun die Aktivitäten der Kader verlagern. Ein Umzug in ein anderes Objekt sei nicht ausgeschlossen, ebenso eine Umstrukturierung.

Ortsbeirat gegen AfD-Demo

Hansaviertel. Der Ortsbeirat Hansaviertel wurde darüber informiert, dass für den 16. November eine Demonstration der Alternative für Deutschland (AfD) im Hansaviertel angemeldet wurde. In der Sitzung des Ortsbeirates wurde dazu ein Positionspapier beschlossen: Der Ortsbeirat lehnt eine Route der AfD-Demo im Hansaviertel und in ganz Rostock ab. Insbesondere durch die regelmäßigen Sperrungen bei den Spielen des FC Hansa Rostock habe sich gezeigt, dass die straßenräumlichen Gegebenheiten im Hansaviertel hierfür nicht vorhanden sind. Der Ortsbeirat steht für eine offene, bunte und vielfältige Gesellschaft. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und menschenverachtende Hetze haben im Hansaviertel und darüber hinaus keinen Platz, so der Ortsbeirat.

http://www.ostsee-zeitung.de/

Ostsee-Zeitung-Rostock vom 26.10.2018

Umgang mit der AFD „Ihre Opferrolle geht mir auf den Zeiger“

Mit deutlichen Worten hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) Vorwürfe der AfD-Fraktion über vermeintliche Ausgrenzung im Parlament und angebliche Unterdrückung der Meinungsvielfalt zurückgewiesen. „Ihre Opferrolle geht mir gehörig auf die Nerven“, stellte Caffier gestern Abend im Parlament klar. Die AfD werde weder unterdrückt noch diskriminiert. Weiterlesen

4000 Rostocker demonstrieren gegen AfD

Alles blieb friedlich / Insgesamt 1250 Beamte im Einsatz

Keine Gewalt, keine Festnahmen: Bei den Großkundgebungen am Sonnabend in Rostock blieb es friedlich. Nach Schätzungen der Polizei und der OZ demonstrierten insgesamt 4000 Rostocker gegen einen Marsch der Alternative für Deutschland (AfD) in der Stadt, an dem sich 700 Personen beteiligten. Wegen einer Sitzblockade musste die AfD die Route ändern und kürzen. Weiterlesen

Holger Arppe muss die AfD verlassen

Bundesschiedsgericht bestätigt Parteiausschluss

Rostock. Der frühere AfD-Landessprecher Holger Arppe (45) aus Rostock ist nicht mehr Mitglied der Partei. Das vom Landesvorstand angestrengte Parteiausschlussverfahren gelte als wirksam, hieß es gestern aus Parteikreisen. Arppe bestätigt dies; er habe eine Information des Bundesschiedsgerichts, dass sein Widerspruch zum Parteiausschluss aus formellen Gründen abgelehnt worden sei. Weiterlesen

Demo-Wochenende startet friedlich

300 Teilnehmer bei Protestmarsch gegen rechte Strukturen

Es war der Auftakt zum Rostocker Demo-Wochenende – und es blieb friedlich: Mehr als 300 Teilnehmer demonstrierten gestern Abend während eines Protestmarsches gegen rechtsextremistische Strukturen in Rostock. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Antifaschistische Koordiniation Rostock. Weiterlesen

AfD-Mitglieder im Weißen Ring unerwünscht

Die Opferhilfeorganisation Weißer Ring will keine Hilfe von der AfD. Die sieht sich als Opfer: MV-Landeschef Leif-Erik Holm fühlt sich gemobbt.

Die Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien, Weißer Ring, will keine AfD-Mitglieder in ihren Reihen. Der Bundesvorstand der Organisation beschloss einstimmig, dass künftig niemand ehren- und hauptamtliche Funktionen im Weißen Ring ausüben kann, „der gleichzeitig öffentlich für Parteien oder Organisationen aktiv ist, die Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit vertreten“, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins hieß. Weiterlesen