PM: Brief an Hausvermietung der Identitären

Seit über einem Jahr sind die Aussagen des Rostocker Studenten und
Bundessprecher der Identitären Daniel Fiß bekannt: Eine Bundeszentrale
soll in Rostock aufgebaut werden. Schnell wurde klar, dass sich die
Identitären, möglicherweise auch mangels anderer Räumlichkeiten,
zunächst für die Büroetage in der Graf Schack Straße 7 entschieden. Die
Ostsee Zeitung berichtete am 17. November 2017.
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PM: Jugendliche informieren bei Lampionumzug über Identitäre

Rostock. 30 überwiegend Jugendliche und Kinder zogen am heutigen Abend verkleidet und mit Lampions ausgestattet durch das Rostocker Bahnhofsviertel. Doch es war alles andere als ein normaler Halloween-Umzug. Unter dem Motto „Süßes oder Saueres?!“ lud die Initiative „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“ zum gemeinsamen Flyerverteilen und um die Häuser ziehen ins Bahnhofsviertel.
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Résistance-Redebeitrag auf der kickthemout-Demo in Halle 28.10.2017

Am 28. Oktober 2017 demonstrierten ca. 1000 Menschen unter dem Motto „Faschos verpisst euch!“ gegen das identitäre Hausprojekt in Halle an der Saale. Aufgerufen hatte die Initiative kickthemout. Wir haben einen Redebeitrag auf der Demonstration gehalten. Hier der Text:

Nicht nur hier in Halle sind die Bestrebungen der Identitären feste Stützpunkte und Räumlichkeiten für sich zu beanspruchen Realität. Konfrontiert mit Recherchen, ließ der identitäre Bundesvize Ende des Jahres 2016 verlauten, dass die Bundeszentrale der Identitären nach Rostock ziehen soll. So bezogen Identitäre vor ca. einem Jahr eine ganze Etage in einem Bürogebäude zwischen Hauptbahnhof und der Burschenschaft Redaria-Allemania. Während hier in Halle ein ganzes Haus in der Nähe des Campus als Projekt der Identitären zur Verfügung steht, handelt es sich in Rostock lediglich um eine einzelne Büroetage. Der Traum vom Hausprojekt und Schulungszentrum in Rostock scheint vorerst gescheitert, waren doch die Kameraden hier in Halle aktiver – Rostock muss sich nun mit der Abwicklung des bundesweiten Onlineversands beschäftigen.
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Rostocker Justiz beschäftigt „Identitären“ als Oberamtsanwalt

Bei der Staatsanwaltschaft Rostock ist das Amt des Oberamtsanwaltes durch einen „identitären“ Aktivisten besetzt. Der 50-jährige Lars Geier nahm bereits mehrfach an Aktivitäten der „Identitären“ in Deutschland teil. Die Initiative „Résistance – Keine IB-Zentrale in Rostock“ fordert die sofortige Prüfung aller Fälle Geiers und sieht begründete Zweifel an der Eignung in der Bekleidung seines Amtes. Weiterlesen

Warum sind „Identitäre“ Faschistinnen und Faschisten?

In der Traditionslinie von Faschisten

„Die Identitären“ stehen – wie sie selbst sagen – in der Tradition der so genannten „Konservativen Revolution“, dies ist eine Sammelbezeichnung für politische Theoretiker der 1920er Jahre, welche vor allem auszeichnete, dem Liberalismus feindlich gegenüber zu stehen. Schon damals in den 1920er Jahren wurde diese Bezeichnung als irreführend bezeichnet und diese Autoren von zeitgenössischen Wissenschaftler_innen als faschistisch eingestuft. Zwar grenzten sie sich vom Nationalsozialismus ab, aber vertraten durchaus Positionen eines völkischen Rassismus, Nationalismus und waren dem Führerprinzip nicht abgeneigt. Weiterlesen