„Identitäre“ Schnittmengen

Die Ostsee-Zeitung titelte heute „Rechtsruck bei Rostocks AfD?“. Die Überschrift mutet zwar etwas zum Schmunzeln an, stellt sich doch die Frage, wohin die AfD noch rücken soll – nichts desto trotz finden sich in dem Artikel aktuelle Einblicke in die Arbeit des Rostocker Kreisverbandes der Partei. So geht es vor allem um das Statement des aktuellen Vorstandsvorsitzenden Volker Litke, der eine Zusammenarbeit mit „Identitären“ forciert. Weiterlesen

Soliparty: „Identitären“ den Hahn abdrehen! +++ 02.03.18, 21 Uhr, Peter Weiss Haus +++

Am 02. März 2018 wollen wir gemeinsam mit euch eine fette Hip Hop Party – gefolgt von doller Auflegerei – im Peter-Weiss-Haus feiern!

Seit einigen Monaten sind „identitäre“ Umtriebe in unserer Stadt zu beobachten. Wir haben uns als Gruppe zusammengefunden, um gegen diese aktiv zu werden.
Identitäre? Was ist das denn?
Identitäre sind NeofaschistInnen und altbekannte Neonazis aus Kameradschaften, die seit 2014 auch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv sind. Sie organisieren Kundgebungen, Flashmobs und Volkstanzabende.
Mit ihren Aktionen befördern sie den Rassismus in Deutschland wollen diejenigen einschüchtern, die sich gegen Nazis engagieren. Trotz der aktuell noch wenigen Aktiven der Gruppe, schafft es die Gruppe durch ihre mediale Inszenierung Gelder und neue Personen für sich zu werben.

Nun verlegten sie ihre Bundeszentrale ins Rostocker Bahnhofsviertel. Eng vernetzt mit der AfD versuchen sie gesellschaftlich anschlussfähig zu werden und vor allem junge

Menschen anzusprechen. Vor Militanz und offener Gewalt gegen Andersdenkende oder den politischen Feind schrecken sie nicht zurück!

Dieser Gruppierung gilt es – besonders in Rostock – entschlossen entgegenzutreten.

Wie du dabei helfen kannst? Komm zu unserer Party – feier mit uns gegen Faschismus und für ein emanzipiertes und weltoffenes Rostock, lass n bisschen Kohle für politische Arbeit gegen Identitäre da und bleib informiert!

Identitären den Hahn abdrehen!

Bewertung der „identitären“ Störaktion in Rostock

// Der Vorfall
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Rostock hatte am 02. Februar 2018 zu 18:00 Uhr in den Audimax auf den Ulmencampus geladen. Sprechen sollte eine Referentin des „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) zum Thema „Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert“ – im Fokus stand dabei die ZPS-Aktion in der Nähe des Höcke-Anwesens im thüringischen Bornhagen. Der Einladung des AStAs folgten circa 150 Gäste.

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PM: Brief an Hausvermietung der Identitären

Seit über einem Jahr sind die Aussagen des Rostocker Studenten und
Bundessprecher der Identitären Daniel Fiß bekannt: Eine Bundeszentrale
soll in Rostock aufgebaut werden. Schnell wurde klar, dass sich die
Identitären, möglicherweise auch mangels anderer Räumlichkeiten,
zunächst für die Büroetage in der Graf Schack Straße 7 entschieden. Die
Ostsee Zeitung berichtete am 17. November 2017.
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PM: Jugendliche informieren bei Lampionumzug über Identitäre

Rostock. 30 überwiegend Jugendliche und Kinder zogen am heutigen Abend verkleidet und mit Lampions ausgestattet durch das Rostocker Bahnhofsviertel. Doch es war alles andere als ein normaler Halloween-Umzug. Unter dem Motto „Süßes oder Saueres?!“ lud die Initiative „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“ zum gemeinsamen Flyerverteilen und um die Häuser ziehen ins Bahnhofsviertel.
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Résistance-Redebeitrag auf der kickthemout-Demo in Halle 28.10.2017

Am 28. Oktober 2017 demonstrierten ca. 1000 Menschen unter dem Motto „Faschos verpisst euch!“ gegen das identitäre Hausprojekt in Halle an der Saale. Aufgerufen hatte die Initiative kickthemout. Wir haben einen Redebeitrag auf der Demonstration gehalten. Hier der Text:

Nicht nur hier in Halle sind die Bestrebungen der Identitären feste Stützpunkte und Räumlichkeiten für sich zu beanspruchen Realität. Konfrontiert mit Recherchen, ließ der identitäre Bundesvize Ende des Jahres 2016 verlauten, dass die Bundeszentrale der Identitären nach Rostock ziehen soll. So bezogen Identitäre vor ca. einem Jahr eine ganze Etage in einem Bürogebäude zwischen Hauptbahnhof und der Burschenschaft Redaria-Allemania. Während hier in Halle ein ganzes Haus in der Nähe des Campus als Projekt der Identitären zur Verfügung steht, handelt es sich in Rostock lediglich um eine einzelne Büroetage. Der Traum vom Hausprojekt und Schulungszentrum in Rostock scheint vorerst gescheitert, waren doch die Kameraden hier in Halle aktiver – Rostock muss sich nun mit der Abwicklung des bundesweiten Onlineversands beschäftigen.
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Rostocker Justiz beschäftigt „Identitären“ als Oberamtsanwalt

Bei der Staatsanwaltschaft Rostock ist das Amt des Oberamtsanwaltes durch einen „identitären“ Aktivisten besetzt. Der 50-jährige Lars Geier nahm bereits mehrfach an Aktivitäten der „Identitären“ in Deutschland teil. Die Initiative „Résistance – Keine IB-Zentrale in Rostock“ fordert die sofortige Prüfung aller Fälle Geiers und sieht begründete Zweifel an der Eignung in der Bekleidung seines Amtes. Weiterlesen

Warum sind „Identitäre“ Faschistinnen und Faschisten?

In der Traditionslinie von Faschisten

„Die Identitären“ stehen – wie sie selbst sagen – in der Tradition der so genannten „Konservativen Revolution“, dies ist eine Sammelbezeichnung für politische Theoretiker der 1920er Jahre, welche vor allem auszeichnete, dem Liberalismus feindlich gegenüber zu stehen. Schon damals in den 1920er Jahren wurde diese Bezeichnung als irreführend bezeichnet und diese Autoren von zeitgenössischen Wissenschaftler_innen als faschistisch eingestuft. Zwar grenzten sie sich vom Nationalsozialismus ab, aber vertraten durchaus Positionen eines völkischen Rassismus, Nationalismus und waren dem Führerprinzip nicht abgeneigt. Weiterlesen